Europ. Kunstgewerbe und Schmuck
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EISENGUSSSCHMUCK-COLLIER MIT BROSCHENMITTELSTÜCK.
Deutschland, Gleiwitz, um 1820/30.
Eisenguss, Gesamtgewicht: 71,6g. EU-RM: 50,0cm lang.
Das Collier-Mittelstück ist aushängbar und durch eine einfache Nadelmontur als Brosche
tragbar.
Die Schlichtheit des Eisen-Materials, sein spröder Charakter kam den Bedürfnissen des
Bürgertums sehr entgegen. Der Eisengussschmuck orientierte sich weitgehend an den
klassizistischen Ornamenten jener Zeit wie z.B. Akanthus-Blätter. Ab 1820 lassen sich
früheste neogotische Formen wie Dreipass, Vierpass, Rosetten usw. nachweisen; später löste
man sich von dem strengen Dekor und ließ weichere Ornamente und Figuren wie Nymphen,
Grazien, Rosenzweige und Blumenkörbchen zu, die mit Blatt- und Blütenranken umrahmt
wurden. Eine weitere Fortführung war der aus feinem Eisendraht hergestellte Schmuck, der
unter der Handelsbezeichnung "fer de Berlin" in London, Paris und sogar in Nord- und
Südamerika bekannt wurde.
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