Europäisches Kunstgewerbe und Schmuck
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Paar kleine Apothekenbüchsen.
Augsburg. 1614-1616. Tobias Kicklinger.
Silber, teilvergoldet und mit Innenvergoldung. Auf flachem Stand zylindrischer Korpus mit profiliertem Rand. Der abgeflachte Stülpdeckel
mit Kreiselknauf. Auf Schauseite jeweils aufwendig durchbrochen gearbeitetes Löwenmaskaron
mit beweglichem Ring im Maul. Der jeweilige Deckel und Gefäß mit gravierter Zahl 1 bzw. 2
gekennzeichnet. Höhe 6,5cm. Ca. 94g bzw. 88g. Zustand A/B, ein Deckel mit leichter Delle.
Augsburger Beschau für 1614-1616 (Seling Nr.220), Meistermarke T.K. (Tobias Kicklinger, Meister vor 1608-1631, ebd. Nr.1216).
Literatur:
- Huwer, Elisabeth: Das Deutsche Apothekenmuseum, Regensburg 2008, S.202ff.
- Kallinich, Günter: Schöne alte Apotheken, München 1975, Abb.445-447.
- Seling, Helmut: Die Kunst der Augsburger Goldschmiede, München 1980, Bd.II. Für Typus
vgl. Abb.229 und 232.
Die beiden Apothekenbüchsen gehörten ursprünglich zu der Ausstattung einer prunkvollen
Augsburger Haus- und Reiseapotheke, wie sie beispielsweise in der Sammlung des
Kunstgewerbemuseums Frankfurt a.M. oder auch in der Sammlung des Deutschen
Apothekenmuseums verwahrt wird (siehe Literatur).
Vergleichbare Apothekenbüchsen waren aber auch Teil des sog.
'Pommerschen Kunstschranks',
in Auftrag gegeben durch Herzog Philipp II. von Pommern-Stettin, heute in der Sammlung des
Kunstgewerbemuseums Berlin.
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