Schmuck und Uhren
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BERLINER EISEN-COLLIER.
Deutschland, um 1830.
Eisen gegossen, S-Haken aus 585/- Gelbgold nachträglich angebracht, Gewicht: 29,5g. L x B=ca. 65,5 x 1,0-2,0cm.
Collierelemente mit floralem Muster, unsign. Voraussetzung für die Fertigung des
Eisenschmucks war die Gründung eigener Gießereien wie z.B. der Eisengießerei von Gleiwitz,
wo man 1798 mit der Produktion von Medaillen begann. Ab 1810 konnte mit der Herstellung
des gusseisernen Schmucks nach der Gründung der staatlichen Eisengießerei Berlins begonnen
werden. Ab 1820 lassen sich früheste neogotische Formen in den Schmuckstücken auffinden
wie Maßwerk, Dreipaß, Krabben oder Kreuzblumen. Man löste sich von dem strengen Dekor und
verwendete stattdessen Blumenkörbchen, Blatt- und Blütenranken.
Vgl. Bartel, Elisabeth: Schmuck in Eisenguß. Vom Ring für Vaterlandsliebe bis zum
Schmetterlingscollier, S. 73-79, in: Die königliche Eisen-Giesserei zu Berlin, Die
Sammlung Preussischer Eisenkunstguss in der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Berlin 2004.
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