Asiatische Kunst
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FEINE UND SELTENE FIGUR EINES ANANDA IN ANDÄCHTIGER HALTUNG. BRONZE.
Herkunft: China.
Dynastie: Ming-Dynastie, Xuande-Periode (1424-35).
Datierung: Frühes 15. Jh.
Technik: Schwere Bronze mit dunkler, grünlicher Patina.
Beschreibung: Der jugendliche Ananda in langärmligem Gewand, die Hände in anjali mudrâ zusammen gelegt. Die Augenbrauen in elegant geschwungenem Bogen, zwischen denen hoch auf der Stirn die urna als Relief angedeutet ist. Seine verlängerten Ohrläppchen zeigen, dass er aus dem königlichen Shâkya-Geschlecht stammt. Von seinem Gürtel hängt eine mit drei Perlen gemückte Gürtelschärpe herunter, auf der Rückseite verläuft ein Teil des Gewandes diagonal über die Schulter. Er steht auf einem Lotossockel mit Perlstabdekor.
Die Figur gehörte vermutlich mit der eines Buddha und eines Kasyapa zu einer Dreiergruppe, die einem Tempel gestiftet wurde. Auf der Rückseite des Sockels befindet sich eine seltene Vier-Zeichen-Marke: Daming Xuande nian shi (gestiftet oder geschenkt in der Ära Xuande). Diese Marke ist abweichend von der sonst üblichen, auch lange Zeit historisierend verwendeten Marke: Daming Xuande nian zhi (gemacht oder angefertigt in der Ära Xuande). Diese seltenen Marke ist ein Indiz für eine Entstehung der Bronzefigur im frühen 15.
Jh. der Ming Dynastie.
Maße: Gewicht 2,16kg, Höhe 28,5cm, Ø am Sockel 9cm.
Rahmen/Sockel: Xuande-Periode (1425-1435).
Zustand A/B.
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