Europäisches Kunstgewerbe
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GROßES EINHORN (UNICORNU MARINUM).
Wohl zweite Hälfte 19.Jh.
Narwalzahn, lose montiert auf ein Sandsteinkapitell mit Metallmontierung. Gesamthöhe 251 cm, Narwalzahn 227 cm.
Am Boden altes Sammlungsetikett Van der Moulen 36/II. 1886.
Zustand B.
Provenienz:
Privatsammlung Süddeutschland - vormals Sammlung van der Moulen, Amsterdam.
Literatur:
Wilfried Seipel: Die Entdeckung der Natur, Wien 2006. Siehe S.248/249.
Das Spiralhorn des Narwals galt von jeher als eine der wertvollsten Trophäen und zählte zu den rarsten Kostbarkeiten einer Kunst- und Wunderkammer.
Galt der Narwalzahn doch als das Horn des Einhorns, jenes seit der Antike bekannten Fabelwesens. In der christlichen Anschauung des Mittelalters konnte nur eine Jungfrau dieses scheue Fabelwesen, in Gestalt eines Pferdes mit langem Stirnhorn, zähmen. Der Besitz eines solchen Einhorns versprach ewige Glückseligkeit, so wurden oft kleine Stücke des Narwalzahns am Körper getragen oder gemörsert in Wein aufgelöst und getrunken.
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