Europ. Kunstgewerbe und Schmuck
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VIKTORIANISCHE ORIENTPERL-DIAMANT-OHRGEHÄNGE.
England, um 1897.
950/- Platin, Stift und Brisur aus 750/- Gelbgold, Gesamtgewicht: 14,7g, 120 grains (Naturperlen). Ca. 4,1cm lang. 4 Diamanten im Cushion Cut, 16 kleine Altschliff-Diamant und 24 Diamantrosen zus.ca. 4,948ct Tchry-Chry(J-L) VS-SI1 Naturperltropfen ca. 11,88-11,91 x 14,90mm, Körperfarbe: weiß, Überfarbe: getöntes weiß-irisierendes rosé; 1 Naturperltropfen ca. 12,12-12,47 x 13,40mm, Körperfarbe: hellgrauÜberfarbe: zartes silbrig grau mit irisierenden rosé.
Im Original Form-Etui, Edelsteinbefundbericht DSEF Idar-Oberstein 2006, Nr. 17096.
Zustand: A.
Die Perlen aus dem Persischen Golf dominierten einmal den Welthandel. Zusammen mit den Perlen aus dem Roten Meer und der Straße von Manaar stellten sie die "Orientperlen" des Marktes dar.
Bahrain ist immer noch das Zentrum des Perlenhandels. Die Inselstaat, der selbst als Perle des Golfes bezeichnet wird, ist als einziger auch in der Vergangenheit aufgrund der Perlenfischerei berühmt und wohlhabend gewesen. In den guten Jahren zwischen 1850-1930 wurden pro Saison ca. 4000-5000 Perlen von guter Qualität gefischt. Runde und annähern runde Formen sind selten, die Formen liegen im Bereich von leicht bis deutlich unrund, zart barock und tropfenförmig.
Im Orient werden die zart getönten Perlen höher bewertet als in Europa sowie auch graue und schwarze Naturperlen. Im 19. Jh. wurden diese erst im letzten Viertel gewürdigt.
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