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Ab 1959 studiert Hockney am Royal College of Art in London. 1961 erregen seine Arbeiten in der Ausstellung ‚Young Contemporaries‘, in der Werke Londoner Studenten gezeigt wurden und durch die die britische Pop-Art erstmals die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit erregt, für Aufsehen. Er wird von dem Galeristen John Kasmin entdeckt und unter Vertrag genommen.
Schon in Hockneys Frühwerk, begegnen dem Betrachter immer wieder homoerotischen Themen. Der Künstler macht, zu Zeiten in denen Homosexualität in Großbritannien noch unter Strafe steht, offen Andeutungen zu seinen Neigungen und gerät darüber auch mit seiner Universität in Konflikt. Unter Beachtung seines Talents und seines wachsenden Ansehens gibt das College letztendlich nach und verleiht ihm 1962 sein Diplom. Diese Auseinandersetzung steht exemplarisch für die plakative, geradlinige Art Hockneys, der dafür bekannt ist kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Bereits kurz nach seinem Abschluss tritt Hockney seine erste Lehrtätigkeit an. Er unterrichtet in den Folgejahren am Maidstone College of Art, Kent (1962), an der University of Iowa (1964), an der University of Colorado in Boulder (1965), an der University of California in Los Angeles (1966–1967) und an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (1969). Der Umzug nach Los Angeles verhilft ihm zu einer Vielzahl an Inspirationen und guten Kontakten. Seine Arbeitsweise nimmt zunehmend sachliche Züge an, indem er autobiografische Erlebnisse, die er zuvor mit einer Polaroidkamera aufnimmt, in Gemälden verarbeitet. Auf diese Weise entstehen ab 1963 die "Shower-Pictures", "Swimmingpool-Bilder" und die "Domestic Scenes", die wie statische Momentaufnahmen wirken Das vielschichtige Oeuvre Hockneys entsteht in unterschiedlichen Werkperioden. Ab Ende der 1970er experimentiert er mit Fotografie und Fotocollagen, ab Ende der 1980er mit Vierfarb-Copy-Drucken und abstrakten Computergrafiken. Immer wieder beschäftigt er sich mit Landschaften und Portraits sowie Bühnenbildern für große, internationale Theater und Opernhäuser. Diese kommen seiner Vorliebe für große Formate entgegen. Ab seiner Rückkehr nach England im Jahr 2000 widmet er sich überwiegend monumentalen Landschaftsgemälden.
Hockneys Bedeutung als Künster wird durch seine Teilnahme an zahlreichen wichtigen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen untermauert. 1968 nimmt er an der documenta 4, 1977 an der documenta 6 in Kassel teil. Am 15. November 2018 wird sein Gemälde ‚Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)‘ (1972) beim Auktionshaus Christie's in New York City für 90 Millionen Dollar verkauft, und ist (bis 2019) damit das teuerste Kunstwerk eines lebenden Künstlers, das je bei einer Auktion verkauft wurde.
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