Österreichischer Maler und Grafiker. Studium: 1906-08 Akademie der Bildenden Künste Wien. 1909 Mitbegründer der Neukunstgruppe. Ab 1907 befreundet mit Gustav Klimt, der ihn fördert. - Bedeutender Vertreter der Wiener Moderne. Beginnt mit an Klimt orientierter Malerei, gelangt bald in Selbstbildnissen (Selbstbildnis, 1911), Porträts und Akten von Frauen und Kindern, auch Landschaften und Stadtansichten (Alte Häuser in Krumau, 1910) zur charakteristischen, unruhigen Linienführung und entwickelt eine reduzierte, oft visionäre Bildsprache in intensiver Farbigkeit mit expressiven Tendenzen (Tod und Mann; Mutter und Tod, beide 1911; Liebespaar, 1913), die Leid, Einsamkeit und Schmerz in bestürzender Direktheit ausdrückt (Sitzender Männerakt [Selbstdarstellung], 1910; Sitzendes Paar; Tod und Mädchen, beide 1915).
Charakteristisch ist die Beschäftigung mit erotischen Sujets. Die Albertina in Wien bewahrt im Schiele-Archiv den Hauptteil seiner Zeichnung und Aquarelle sowie Dokumentation zu Schiele.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.
Das Porträt des Künstlers wurde bei VAN HAM in der Auktion 329 am 28.11.2013 versteigert.
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