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Beim Salon des Réalités Nouvelles in Paris stellt er 1947 farbenfrohe Gemälde aus, die klar von den von Jackson Pollock um 1945 entwickelten „Drip-Paintings" inspiriert sind. Gemeinsam mit Camille Bryen gründet er 1947 die Bewegung "Non-Figuration-psychique" und organisiert ab 1948 Ausstellungen "psychisch-abstrakter", tachistischer Malerei.
Mathieus Bilder sind meist ungegenständliche, von der Schnelligkeit des Malvorgangs bestimmte Kompositionen. Seine Werke entstehen in einem emotional gesteuerten und intuitiven Mal-Akt in Anlehnung an die Methode der japanischen Kalligraphie, die mit Meditation, Konzentration, Improvisation und Geschwindigkeit charakterisiert werden kann.
Ab 1954 beginnt Mathieu zunehmend damit seinen Malvorgang vor Publikum zu inszenieren. Er kultiviert diese Art von theatralischer Malaktion so weit, dass der Künstler im Jahr 1956 im Théâtre Sarah-Bernhardt vor 2000 Zuschauern innerhalb einer halben Stunde ein etwa 4 x 12 Meter großes Gemälde aus 800 Farbtuben schafft. Dem Entstehungsprozess des Kunstwerkes wird starke Bedeutung beigemessen. Dabei ist es Mathieu wichtig, ein Werk aus einer vollständigen Leere heraus, schöpferisch, intuitiv und frei zu schaffen.
1959 nimmt Georges Mathieu an der documenta II in Kassel teil. Neben der Malerei beschäftigt er sich zudem mit bildhauerischen Arbeiten, Entwürfen für Möbel, Gobelins und Porzellan sowie dem Verfassen von kunsttheoretischen Schriften. 1963 erscheint sein Buch ‚Au-delà du tachisme‘, im selben Jahr widmet ihm das Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris eine Retrospektive.
Mathieu verstirbt am 10. Juni 2012 Paris
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