1890 Straßburg -
Moderne Kunst / Zeitgenössische Kunst
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von Rebay von Ehrenwiesen, Hilla
1890 Straßburg - 1967 Westport/ Connecticut
"Cheerfulness". Ca. 1949. Öl auf Leinwand. 105,7 x 125,6cm. Stempel verso auf dem Keilrahmen: ...Charlottenburg Nr. 14, Hardenbergstr Nr. 14 (schwer leserlich). Rahmen.
Provenienz:
Weinstein Gallery, San Francisco (Aufkleber)
Gary Snider Fine Art, New York (Aufkleber)
DC Moore Gallery, New York (Aufkleber)
Privatsammlung Niederlande
Ausstellungen:
Hilla von Rebay and The Museum of Non Objective Painting, Solomon R. Guggenheim Museum New
York/ Villa Stuck München, 2005
Literatur:
Rudolf Bauer, Weinstein Gallery San Francisco/ Rudolf Bauer Estate and Archives, San
Francisco 2007, S. 37 (Farbabb.)
Die Bedeutung Hilla von Rebays als Kunstmäzenin für gegenstandslose Kunst sowie Gründerin
und Direktorin des Guggenheim Museums ist bis heute unumstritten. Als enge Freundin und
Beraterin des Großindustriellen Solomon R. Guggenheim, den Rebay seit ihrer Ankunft in New
York 1927 zum Erwerb von abstrakten und gegenstandslosen Kunstwerken ermutigte, hat sie
maßgeblich den Charakter dieser Sammlung geprägt. Rudolf Bauer, mit dem Rebay auch nach
ihrer Liebesbeziehung stets eine enge, wenn auch komplizierte Freundschaft verband, hatte
die Baroness auf die Idee gebracht, ein Museum of Non Objective Painting zu gründen.
Dieses Ziel verfolgte die Kunstliebhaberin seitdem vehement. Nachdem sie 1943 den
Stararchitekten Frank Lloyd Wright von ihrem Vorhaben unterrichtet hatte und ihn um einen
Entwurf für dieses neuartige und moderne Museum gebeten hatte, konnte der Bau erst 1959
mit dem Namen Solomon R. Guggenheim Museum eröffnet werden.
Dass Hilla von Rebay auch als Künstlerin eine wichtige Position in der Kunstgeschichte
eingenommen hat, ist hingegen weniger beachtet worden. Nachdem sie als Tochter eines
preußischen Offiziers eine fundierte akademische Ausbildung als Malerin genossen und in
den großen europäischen Metropolen ausgestellt hatte, begann sie, sich mit den aktuellen
künstlerischen Neuerungen ihrer Zeit zu beschäftigen. Beeinflusst durch Jean Arp und Hans
Richter fing Rebay in den 1910er und 1920er Jahren an, mit verschiedenen Malweisen zu
experimentieren. Arp war es auch, der sie mit den DADAisten und dem Berliner Galeristen
Herwarth Walden in Kontakt brachte. Durch Walden, dem Begründer des Journals und der
gleichnamigen Berliner Galerie der "Sturm", lernte Hilla von Rebay 1916 Rudolf Bauer
kennen. Sie wurde zu einem aktiven Mitglied der europäischen Avantgarde und probierte
verschiedene Techniken wie die Papiercollage, Klebebilder und schließlich auch die
abstrakte, gegenstandslose Malerei aus. Das Gemälde "Cheerfullness" von 1949 ist ein
beeindruckendes Zeugnis von der intensiven Auseinandersetzung der Künstlerin mit den
avantgardistischen bzw. gegenstandslosen Bewegungen ihrer Zeit.
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