Otto Altenkirch

1875 Ziesar - 1945 Siebenlehn

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Informationen zu Otto Altenkirch


Geburtsdatum/-ort - 2. Januar 1875, Ziesar, Preußen
Todestag/-ort - 20. Juli 1945 Siebenlehn

Biografie Otto Altenkirch


Der deutsche Maler und Bühnenbildner Otto Altenkirch gehört, mit den für ihn typischen stimmungsbetonten Naturschilderungen, zu den Hauptvertretern der spätimpressionistischen Landschaftsmalerei in Sachsen. In seinen Gemälden setzt er sich immer wieder mit der Umgebung seiner Heimat auseinander. Gewisse Motive greift er wiederholt auf und malt sie im Wechsel der Jahreszeiten oder unter dem Einfluss wechselnder Lichtverhältnisse.

Mit Hilfe seiner pastosen Maltechnik bewegt sich Altenkirch in seinem Werk stets im Spektrum zwischen realistischer Wiedergabe und impressionistischer Auflösung der Formen.

Altenkirch wird 1875, als sechstes Kind eines Sattlermeisters, in einfache Verhältnisse hineingeboren. Seine künstlerische Karriere beginnt bescheiden, als er 1889 in Berlin eine Lehrstelle zum Dekorationsmaler antritt. Nachdem er diese 1893 mit Auszeichnung abschließt, verweilt er zunächst in Berlin, arbeitet dort als Malergeselle und nimmt nebenbei Zeichenunterricht. Nach seinem Militärdienst beginnt Altenkirch 1898 mit einem Studium der Malerei an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. Zu seinen Lehrern dort gehören Paul Vorgang und Eugen Bracht, dem er 1902 an die Kunstakademie in Dresden folgt. 1903 ernennt Bracht ihn zu seinem offiziellen Assistenten. In dieser Zeit beginnt Altenkirchen erstmals damit seine Werke auf Ausstellungen zu präsentieren und feiert mit ihnen erste Erfolge. Nachdem er sein Studium 1906 mit Auszeichnung abschließt, lässt sich Altenkirch zunächst als freischaffender Künstler in Dresden nieder, wo er 1910 zu den Gründungsmitgliedern der Künstlervereinigung Dresden gehört. Im selben Jahr tritt er eine Stelle am Königlich-Sächsischen Hoftheater als leitender Bühnenbildner an. In dieser Position ist er so erfolgreich, dass König Friedrich August III. von Sachsen ihm 1917 für seine Leistungen den Professorentitel verleiht. Nachdem Altenkirch als Soldat im 1. Weltkrieg dient, zieht er sich nach dessen Ende aus Dresden zurück. Er lässt sich mit seiner Frau Anna in dem kleinen sächsischen Städtchen Siebenlehn nieder, wo sein Schwiegervater dem Paar ein Haus vermacht. Nun beginnt die Hauptschaffenszeit des überaus produktiven Malers.
In einem selbstverfassten Werkeverzeichnis notiert Altenkirch bis zu seinem Tod ca. 2400 Ölgemälde. 1941 und 1943 stellt er einige davon auf der Großen Deutschen Kunstausstellung in München aus. Zudem ist er 1940 auf der großen Ausstellung des Dresdner Künstlerbundes vertreten. 1945 verstirbt Otto Altenkirch in Siebenlehn.

Otto Altenkirch ist u.a. in folgenden Museen und Institutionen vertreten:


- Galerie Neue Meister, Dresden
- Pinakothek der Moderne, München
- Heimatmuseum Stadt Ziesa

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