Holländischer Maler, Radierer. Wohl Schüler von Esais van de Velde, wie u.a. lavierte Federzeichnungen für ein Liederbuch nahelegen. Reist 1524/25 mit seinem Bruder Roelant van Laer, (get. 6.9.1598, + um 1640, Maler) nach Italien, lebt ca. 1627-39 in Rom, führendes Mitglied der niederländischen Schilderbent (genannt Il Bamboccio in Anspielung auf seine körperliche Missbildung); Rückkehr nach Haarlem. - Begründet die Bildgattung der Bambocciade: kleinformatige, genau beobachtete, realistisch-groteske Genredarstellungen des Volkslebens (Bettler, Vaganten, kleine Handwerker), die von der Auseinandersetzung mit der Caravaggio-Tradition zeugen.
Während van der Laer erfolgreich selbst für höchste italienische Auftraggeber wie Kardinal Francesco Maria Brancaccio und F. A. de Ribera, Vizekönig von Neapel, arbeitet, wird er von der zeitgenössischen Kunstkritik verrissen. Daneben malt er Landschaften, Tiere, Porträts und Historien, besonders aus dem ländlichen Milieu (Schäfer, Pferde, Reiter). Ferner Radierungen zur selben Thematik, z.B. zur Illustration eines Haarlemer Liederbuches, 1641.
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.
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