Die 1933 in Berlin als Maria Schirmer geborene Künstlerin wird von Ihren Eltern zeichnerisch und malerisch ausgebildet. Als Maria Brockstedt erhält sie in der Frankfurter Zimmergalerie Franck ihre erste Einzelausstellung. In den 1960ern lebt sie als Sarah Schumann in London und stellt im ICA aus. Nach ihrem Aufenthalt im Piemont kehrt die Künstlerin1968 zurück nach Berlin, wo sie sich als Filmemacherin und Essayistin betätigt. Schumann ist Co-Kuratorin der historisch bedeutenden Ausstellung "Künstlerinnen international 1877-1977". Mit einem Stipendium für die Villa Massimo wird sie 1977 ausgezeichnet. Ein Jahr später produzierte Harun Farocki den Film "Ein Bild von Sarah Schumann" für den WDR. Studienreisen auf Einladung des Goethe-Instituts nach Indien und Kenia in den 1980er Jahren werden in Gouachen verarbeitet. Besuche in der DDR führen zu Darstellungen von elegischen Parklandschaften. Ab 1992 folgen zahlreiche Reisen nach Moskau, abzulesen am bedeutenden Zyklus "Moskau, Erz + Körper". 2015 wird sie von ihrer Lebensgefährtin Silvia Bovenschen in dem Buch "Sarahs Gesetz" verewigt. Das Forschungsprojekt des Frankfurter Städel Museums "Café Deutschland" zählt Sarah Schumann zur ersten Kunstszene der BRD. Die Künstlerin stirbt 2019 in Berlin.
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