Decorative Art
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November 16, 2022,
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Estimate: € 30.000
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TABLE À TRANSFORMATION AUS DEM BESITZ ERZHERZOGS LUDWIG VICTOR VON ÖSTERREICH.
Österreich.
Datierung: 1780/90.
Technik: Eibe und Palisander. Messingbeschläge.
Beschreibung: Hochrechteckiger Korpus mit abgerundeten Ecken und geschwungener Zarge auf leicht
geschweiften, hohen Beinen. Die vierteilige mit Rauten-Marketerie verzierte Deckplatte
aufklappbar. In der Mitte ein rechteckiger, verstellbarer Pultdeckel, flankiert von zwei
lang-ovalen Deckeln. Ein weiterer schmaler länglicher Deckel oberhalb. Verschiedene
Utensilienfächer. Oberer Teil des Tischs als Tablett mit Füßchen abnehmbar.
Maße: 75x64x36cm/ Höhe des Tablettoberteils 25cm.
Marke: Auf der Innenseite des Mittelfachs des Oberteils ovales Klebeetikett: "Der Dienstkämmerer Sr K.u.K. Hoheit D.D.Herrn Erzh. Ludwig Victor".
Provenienz:
- Erzherzog Ludwig Victor von Österreich.
- Versteigerung Dorotheum, Wien, Gesamteinrichtung Schloss Kleßheim, Nachlass Erzherzog Ludwig Victor, 30. Mai - 3. Juni 1921, Lot 383.
- Durch Erbgang österreichische Privatsammlung.
Literatur:
- Auktionskatalog Dorotheum, Wien: Gesamteinrichtung Schloß Kleßheim Nachlaß Erzherzog Ludwig Victor, 30. Mai bis 3. Juni 2021, Kat. Nr. 316, Los 383.
https://doi.org/10.11588/diglit.15553#0092.
- Hojer, Gerhard & Ottomeyer, Hans (Hg.): Die Möbel der Residenz München, Bd. 1. Die Französischen Möbel des 18. Jahrunderts, München/Ney York 1995. Ein vergleichbares Möbel, beschrieben als Reiseschreibtisch, des Ebenisten Pierre Roussel beschrieben und abgebildet S.145ff.
Die Besonderheit dieses feinen Möbels liegt in seiner Wandlungsfähigkeit. Das Oberteil des Tischchens lässt sich leicht abnehmen und als gefußtes Tablett oder Lesepult beispielsweise im Bett benutzen. Ebenso wie die beliebten Nähtischchen bieten hier diverse Utensilienfächer reichlich Ablagemöglichkeiten.
Das wunderbar gearbeitete Möbel stammte ursprünglich aus dem Besitz Erzherzog Ludwig Victor von Österreich (1842-1919), wie der Brandstempel bezeugt, und wurde nach seinem Tode im Rahmen einer gewaltigen Auktion 1921 als Teil des Inventars Schloss Kleßheim bei Salzburg versteigert. Der jüngste und ausgesprochen kunstaffine Bruder Kaiser Franz Joseph I. von Österreich hatte dort eine beeindruckende Sammlung aufgebaut und mit großer Kennerschaft nicht nur Gemälde sondern auch kostbare Porzellane, Silber und eben auch Möbelstücke vereint.
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