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Deutscher Maler, bedeutender Vertreter des Realismus. Bereits in den Studienjahren in München 1864-69 bildet sich um ihn der sogenannte Leibl-Kreis (u.a. Wilhelm Trübner, Carl Schuch). Bedeutendstes Werk dieser Phase ist das Bildnis Mina Gedon (1868/69, München, Neue Pinakothek). Die Freundschaft mit Gustave Courbet befördert Leibls Streben nach einer realistischen Malweise. 1869 Aufenthalt in Paris, wo er sich mit dem frühen Impressionismus (Manet) und dem skizzenhaften Malstil von Frans Hals auseinandersetzt. 1873 zieht Leibl sich in das ländliche Oberbayern zurück. Dort entstehen zunehmend detaillierte, naturgetreue Bildnisse.
Leibl zeigt das raue Leben der Menschen schonungslos und ohne den sonst vorherrschenden Hang zur Idealisierung. Mehrfach Zusammenarbeit mit seinem Studienfreund Johann Sperl, wobei letzterer die Landschaft malt (Birkhahnjäger, ca. 1890, Nürnberg, Städtische Kunstschule). Hauptwerk.: Dorfpolitiker (1876/77, Winterthur, Sammlung Oskar Reinhardt); Der Spargroschen (1877, Wuppertal, Von-der-Heydt-Museum); Die drei Frauen in der Kirche (1881, Hamburg, Kunsthalle); Die Spinnerin (1892, Leipzig, Museum der bildenden Künste).
Steppes, Michael; Schaller, Andrea: Seemann Künstlerlexikon. Leipzig, 2012: E.A. Seemann Verlag.
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