Europ. Kunstgewerbe und Schmuck
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Große Pendule Au Belisaire.
Paris. Um 1810. Das Modell wohl von Claude Galle.
Grüner Marmor. Bronze tlw. patiniert und vergoldet. Emailzifferblatt. Hoher Sockel mit Reliefdarstellung aus der Tragödie des Belisar. Darauf Belisar sitzend
mit seinem umgedrehten Helm um Almosen bettelnd, daneben ein ihn beklagender Knabe. Das
architektonisch gestaltete Gehäuse ebenfalls mit einer Reliefdarstellung aus der Tragödie.
Römische Ziffern und arabische Minuterie. Großes rundes 14-Tage-Pendulewerk mit
Fadenaufhängung, Schlossscheibe und Halbstundenschlag auf Glocke. Höhe 50,5cm. Zustand B. P/S. Minutenzeiger ergänzt.
Literatur:
Hans Ottomeyer und Peter Pröschel. Vergoldete Bronzen. München 1986. Modell vgl. S.370,
Abb.5.13.16.
Die imposante Pendule zeigt eine bekannte Szene aus der Tragödie "Belisaire" von
Marmontel. Der auf Befehl des Kaisers zu unrecht geblendete Feldherr Belisar muss nun
verarmt um Almosen betteln.
Grundlage dieses Epos ist das Leben des römischen Feldherrn Belisar (Flavius Bellisarius).
Unter Kaiser Justinian machte er eine große militärische Karriere und erlangte wichtige
Siege. Auf Grund mehrerer Auseinandersetzungen mit Kaiser Justinian wurde er zeitweise
unter Hausarrest gesetzt, aber später wieder vom Kaiser rehabilitiert.
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