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Nach seiner Offiziersausbildung in Moskau studiert Jawlensky von 1889 bis 1895 an der Kunstakademie in St. Petersburg u.a. bei Ilja Repin. 1896 siedelt er nach München über. Er nimmt Unterricht an der Azbé-Malschule und experimentiert mit Farbe, Form und Linie. 1905 reist er nach Frankreich. Dort beeindruckt ihn die zeitgenössische Kunst, v.a. von Vincent Van Gogh und Paul Gauguin, nachhaltig. Zudem bestätigen ihn die Werke der Nabis in seiner Auffassung von der Transformation des Seelischen in die Malerei. Diese lässt er in seine Kompositionen einfließen, wobei er die leuchtenden Farben expressiv einsetzt und die Formen reduziert. 1909 gründet er u.a. mit Marianne von Werefkin, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter die "Neue Künstlervereinigung München", deren Mitglied er bis 1913 ist. In diesem Jahr beteiligt er sich an Waldens "Erstem Deutschen Herbstsalon" in Berlin. Während des 1. Weltkrieges lebt er im Schweizer Exil. Hier findet er in der Serie von Landschaften ("Variationen") und mystischen Köpfen zu einem abstrakten Farben- und Formenvokabular. 1921 zieht er nach Wiesbaden, wo er sich nun auch der Druckgrafik zuwendet. 1924 bildet er mit Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger die Ausstellungsgemeinschaft "Die Blauen Vier". Eine fortschreitende Lähmung zwingt ihn in den 1930er Jahren immer wieder zu mehrmonatigen Klinikaufenthalten. 1933 erhält er Ausstellungsverbot durch die Nationalsozialisten. Von 1934 bis 1937 schafft er abstrakte Landschaften, Stillleben und Köpfe ("Meditationen") in dunkler Farbigkeit. Alexej von Jawlensky verstirbt 1941 in Wiesbaden.
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