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Inspirationen für seine Kunst findet er dabei u.a. bei Pablo Picasso, den Surrealisten und den Künstlern der Art Brut. Trotz der Annäherung an den Abstrakten Expressionismus bleibt er dem Gegenständlichen stets verbunden. Appel malt spontan und pflegt zu sagen: "Ich spiele einfach herum".
1921 in Amsterdam geboren, wächst Karel Appel in einfachen Verhältnissen auf. Eigentlich hätte er in die Fußstapfen seines Vaters treten und Frisör werden sollen, jedoch wiedersetzt sich der junge Mann dem Wunsch seiner Eltern und beginnt 1940 ein Kunststudium an der Amsterdamer Rijksakademie. Bereits zwei Jahre nach seinem Abschluss findet 1944 seine erste Einzelausstellung in Groningen (Niederlande) statt. Außerdem werden seine Werke in die Ausstellung 'Jonge Schilders' (Junge Maler) im Amsterdamer Stedelijk Museum aufgenommen.
Bereits zu Studienzeiten pflegt Appel eine Freundschaft zu seinem Künstlerkollegen Guillaume van Beverloo, gen. Corneille. 1948 gründen sie gemeinsam mit Constant Nieuwenhuys, nach einer gemeinsamen Ausstellung, die Gruppe 'Experimentele Groep in Holland'. Als sie im November desselben Jahres an einer Konferenz für Avantgarde-Künstler in Paris teilnehmen, gründen die drei Niederländer zusammen mit dem Dänen Asger Jorn und den belgischen Malern und Schriftstellern Christian Dotremont und Joseph Noiret, die nach ihren Heimatstädten Kopenhagen, Brüssel und Amsterdam benannte Gruppe CoBrA. Trotz ihres kurzen Bestehens, hat die Gruppe einen starken Einfluss auf die Kunst der Nachkriegsmoderne.
1949 vollendet Appel das Fresko 'Fragende Kinder' in der Cafeteria des Amsterdamer Rathauses. Die an Kinderzeichnungen erinnernde Bildsprache löst eine derart heftige Kontroverse aus, dass das Wandgemälde zehn Jahre lang hinter Tapeten versteckt wird. 1950 siedelt Appel nach Paris über. Die internationale Anerkennung erfährt er 1953 mit einer Soloschau im Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Im Jahr darauf stellt er erstmals in New York aus. Zudem vertritt er die Niederlande auf der Biennale von Venedig und wird mit dem Preis der UNESCO ausgezeichnet. 1959 nimmt er an der Biennale von Sao Paulo teil, wo er den Großen Preis für Malerei erhält, sowie an der documenta in Kassel (auch 1964). 1960 bekommt er den Guggenheim International Award. Im Amsterdamer Stedelijk Museum präsentiert er 1965 die erste Retrospektive, die anschießend in verschiedenen Ländern Europas gezeigt wird; so auch eine weitere große Rückschau seines Werkes 1990. Von 1987 bis in die 1990er Jahre gestaltet er Bühnenbilder für Ballett und Oper. 1999 errichtet er die Karel Appel Foundation in Amsterdam. Am 3.Mai 2006 verstirbt Karel Appel in Zürich.
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